Kommunikation

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Zugang zum Internet muss garantiert werden

Die Entwicklung des Word Wide Web ist bereits für weitere Regionen der Weltgesellschaft so weit gediehen, das der Ausschluss von der Internetkommunikation mit Informationsfreiheit und der Freiheit der Meinungsäußerung nicht mehr vereinbar ist.

Kommunikation im virtuellen Raum braucht Ethos-Normen

So wie das Gesamt der alltäglichen Kommunikation auf der Einhaltung bestimmter Normen und Regeln, wie die der Wahrhaftigkeit, des Vertrauens und der Verlässlichkeit beruht, und diese Regeln als Einschränkungen allgemein akzeptiert sein müssen, um einen humanen Umgang miteinander zu ermöglichen, so gilt auch für das Internet, dass ohne funktionierende Ethos-Normen Kommunikation erodiert.

Es gibt keine Kommunikation mit virtuellen Identitäten

Virtuelle Identitäten, etwa in Form von Chatbots, verfügen jedoch nicht über Intentionen, sondern Algorithmen, die ihr „Kommunikationsverhalten“ steuern. Sie „beabsichtigen“ mit ihren Äußerungen nichts. Sie haben keine mentalen Zustände, daher können sie weder entscheiden noch kommunizieren.

Kommunikation muss transparent bleiben

Schreiben, die softwaregesteuert ohne personale Kontrolle ausgelöst werden und die Auskunft eines Mitarbeiters fingieren, den es gar nicht gibt, müssen unterbleiben. Zur Transparenz gehört die Kommunikation der Zuständigkeiten nach außen und die Sicherstellung verlässlicher personaler Kontakte zwischen Unternehmen und Kunden.

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